Zwei Gleichungen als logische Konsequenz aus dem sozialen Hauptgesetz:
 

Koppelung von Arbeit und Einkommen = Eigennutz durch Fremdbestimmung. 

Entkoppelung von Arbeit und Einkommen = Gemeinnutz durch Selbstbestimmung.

 

Das soziale Hauptgesetz:

Das Heil einer Gesamtheit von arbeitenden Menschen ist um so größer, je weniger der einzelne den Ertrag seiner Leistungen für sich selber beansprucht, das heißt, je mehr er von diesen Erträgen an seine Mitmenschen abgibt und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen eigenen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden. Alle Einrichtungen innerhalb einer Gesamtheit von Menschen, welche diesem Gesetz widersprechen, müssen bei längerer Dauer Not und Elend erzeugen.

Dieses Gesetz gilt für das soziale Leben mit einer solchen Ausschließlichkeit und Notwendigkeit, wie die Naturgesetze in bezug auf alle Naturwirkungen gelten. Doch genügt es nicht, wenn man es als eine allgemeine moralische Anschauung oder bloße Gesinnung pflegt. Nein, in Wirklichkeit lebt das Gesetz nur so, wie es leben soll, wenn es einer Gesamtheit von Menschen gelingt, Einrichtungen zu schaffen, in welchen niemals jemand die Früchte seiner eigenen Arbeit für sich selber in Anspruch nehmen kann, sondern wo diese möglichst ohne Rest der Gesamtheit zugute kommen. Keiner soll durch die eigene, sondern jeder sollte durch die Arbeit seiner Mitmenschen erhalten werden. Worauf es also ankommt, das ist, daß für die Mitmenschen arbeiten und ein Einkommen erzielen zwei voneinander ganz getrennte Dinge seien.



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